Ein Doktorand an der Yale School of Engineering & Applied Science hat für eine Frau, die mit nur einer Hand geboren wurde, ein Set aus sechs maßgeschneiderten Handprothesen 3D-gedruckt. Die Kosten beliefen sich auf wenige hundert Dollar – ein Bruchteil der 70.000 Dollar, die ihr letztes Gerät kostete. Die Prothesen wurden so konzipiert, dass sie jeweils einen bestimmten Zweck erfüllen: Eine ist zum Greifen von Gegenständen optimiert, eine andere für präzise Fingerbewegungen, eine dritte für das Halten von Stiften oder Besteck. Jede Prothese ist leicht, anpassbar und kann ohne Spezialwerkzeug ausgetauscht werden. Das Projekt zeigt, wie 3D-Druck die Prothesenversorgung revolutionieren kann, indem er erschwingliche, individualisierte Lösungen für Menschen mit Gliedmaßenunterschieden bietet. Die Studentin arbeitete eng mit der Patientin zusammen, um sicherzustellen, dass die Prothesen sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Dieses innovative Projekt unterstreicht das Potenzial von Open-Source-Designs und additiver Fertigung, medizinische Hilfsmittel zugänglicher zu machen und gleichzeitig die Kosten drastisch zu senken.