Forscher des MIT haben gezeigt, dass eine komplexe Klasse von Mikrodüsen, die normalerweise nur in Reinräumen der Halbleiterfertigung hergestellt werden, mit 3D-Druck in Stunden gefertigt werden kann. Die Geräte, Triaxial-Elektrospray-Emitter genannt, erzeugen mikroskopische Tröpfchen aus drei separaten Flüssigkeitsschichten, die zu strukturierten Mikropartikeln für Anwendungen härten können, die von der Herstellung von Medikamenten bis hin zu biologischen Experimenten reichen.
Diese neuartige 3D-Druckmethode ermöglicht die schnelle und kostengünstige Produktion dieser hochentwickelten Düsen, die zuvor nur durch aufwändige und teure Verfahren in spezialisierten Reinraumumgebungen hergestellt werden konnten. Die Triaxial-Elektrospray-Emitter sind in der Lage, präzise kontrollierte Tröpfchen zu erzeugen, die für die Entwicklung neuartiger Therapien und Materialien von entscheidender Bedeutung sind. Die Fähigkeit, diese komplexen Mikrostrukturen mit 3D-Druck zu realisieren, eröffnet neue Möglichkeiten für die personalisierte Medizin und die fortgeschrittene Materialwissenschaft, indem sie die Herstellung von maßgeschneiderten Medikamentenpartikeln mit spezifischen Freisetzungsprofilen ermöglicht.