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🖨️ 3D-Druck 18. Juni 2026 1 Min. Lesezeit

Hybrides 3D-Bioprinting erreicht vaskuläre Netzwerke im Kapillarmaßstab

Forscher der University of Notre Dame und der Harvard Medical School haben eine Methode zum 3D-Drucken von vaskulären Netzwerken mit Auflösungen entwickelt, die an die Größe der kleinsten Blutgefäße des Körpers heranreichen. Die Arbeit, veröffentlicht in Nature Chemical Engineering, adressiert ein zentrales ungelöstes Problem im Tissue Engineering: wie man vaskuläre...

Eine Zusammenarbeit zwischen Forschern der University of Notre Dame und der Harvard Medical School hat eine Methode für den 3D-Druck von vaskulären Netzwerken mit Auflösungen hervorgebracht, die an die Größe der kleinsten Blutgefäße des Körpers heranreichen. Die Arbeit, die in Nature Chemical Engineering veröffentlicht wurde, adressiert eines der zentralen ungelösten Probleme im Tissue Engineering: wie man vaskuläre Netzwerke aufbauen kann, die die komplexen Anforderungen lebender Gewebe erfüllen. Diese Entwicklung ist ein bedeutender Fortschritt, da die Schaffung funktioneller, vaskularisierter Gewebe für die Transplantation und die Entwicklung von Organen auf dem Laborweg eine entscheidende Voraussetzung darstellt. Bisherige Methoden konnten die feine Struktur und Dichte von Kapillarnetzwerken nicht nachbilden, was die Überlebensfähigkeit und Nährstoffversorgung von größeren Gewebestrukturen limitierte. Die neue Technik ermöglicht die präzise Platzierung von Biomaterialien und Zellen, um Blutgefäße zu formen, die den natürlichen Strukturen des menschlichen Körpers ähneln. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Regeneration von geschädigtem Gewebe und die Herstellung komplexer Organmodelle für die Medikamentenentwicklung und -forschung.