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🖨️ 3D-Druck 17. Juli 2026 1 Min. Lesezeit

Concordia-Forscher nutzen 4D-Druck von Verbundwerkstoffen zur Herstellung von Windturbinenblättern auf flachen Formen

Forscher der Concordia University haben eine inverse 4D-Druckmethode für Verbundwerkstoffe entwickelt, um gebogene vertikale Windturbinenblätter aus kohlenstofffaserverstärktem Epoxidharz herzustellen. Der Prozess formt die Blätter auf einer flachen Form und eliminiert die Notwendigkeit von Werkzeugen, die der endgültigen gekrümmten Geometrie entsprechen.

Forscher der Concordia University haben eine inverse 4D-Druckmethode für Verbundwerkstoffe entwickelt, um gebogene vertikale Windturbinenblätter aus kohlenstofffaserverstärktem Epoxidharz herzustellen. Der Prozess formt die Blätter auf einer flachen Form, wodurch die Notwendigkeit von Werkzeugen entfällt, die der endgültigen gekrümmten Geometrie entsprechen. Die Methode, die von Emad Fakhimi und Suong in der Fachzeitschrift Polymer Composites detailliert beschrieben wurde, nutzt die Fähigkeit von Verbundwerkstoffen, sich nach dem Druck in eine vorgegebene Form zu verformen. Dies ermöglicht eine effizientere und kostengünstigere Produktion, da komplexe gekrümmte Formen vermieden werden. Die Innovation könnte die Herstellung von Windturbinenblättern revolutionieren, indem sie die Produktionszeit verkürzt und die Skalierbarkeit verbessert. Die Forscher betonen, dass dieser Ansatz auch auf andere Anwendungen übertragbar ist, bei denen leichte und dennoch robuste gebogene Strukturen benötigt werden. Die Studie zeigt, dass die 4D-Drucktechnologie nicht nur für kleine Prototypen, sondern auch für großformatige Industriekomponenten geeignet ist.