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🖨️ 3D-Druck 21. Juli 2026 1 Min. Lesezeit

BMW Group treibt 3D-Druck zur vollständigen industriellen Serienproduktion voran

Die BMW Group verwandelt die additive Fertigung von einem Prototyping-Werkzeug zu einer tragenden Säule ihrer industriellen Produktion. Die ersten Fahrzeugkomponenten, die mit Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) hergestellt werden, sollen 2027 in Serie gehen. Der Vorstoß wird vom Additive Manufacturing Campus (AMC) in Oberschleißheim nördlich von München aus geleitet.

Die BMW Group verwandelt die additive Fertigung von einem Prototyping-Werkzeug zu einer tragenden Säule ihrer industriellen Produktion. Die ersten Fahrzeugkomponenten, die mit Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) hergestellt werden, sollen 2027 in Serie gehen. Der Vorstoß wird vom Additive Manufacturing Campus (AMC) in Oberschleißheim nördlich von München aus geleitet.

Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Integration des 3D-Drucks in die Massenproduktion. WAAM, ein Verfahren, bei dem Metall durch Lichtbogenschweißen Schicht für Schicht aufgetragen wird, ermöglicht die Herstellung großer, komplexer Bauteile mit hoher Materialeffizienz. Die BMW Group hat in den letzten Jahren intensiv an der Optimierung dieser Technologie gearbeitet, um sie für die Serienreife vorzubereiten. Der AMC dient dabei als zentraler Knotenpunkt für Forschung, Entwicklung und Skalierung additiver Fertigungsprozesse. Ziel ist es, die Produktion flexibler, nachhaltiger und kosteneffizienter zu gestalten, insbesondere für Kleinserien und kundenspezifische Anpassungen. Mit der geplanten Serienproduktion ab 2027 unterstreicht BMW sein Engagement, den 3D-Druck als festen Bestandteil der Automobilfertigung zu etablieren.