Künstlerin Kimberly Callas sieht etwas anderes, wenn sie einen 3D-Drucker betrachtet. Wo andere eine Maschine zur Herstellung von Teilen sehen, sieht sie eine Möglichkeit, Geschichten über das Meer, den Klimawandel und die Beziehung der Menschheit zur Natur zu erzählen.
Diese Vision hat ihr nun einen Platz in der Sommerausstellung 2026 der New York Academy of Art eingebracht, wo ihr Werk "Ocean Reach" handgemalte Details mit 3D-gedrucktem Biofilament kombiniert, um die Schönheit und Zerbrechlichkeit mariner Ökosysteme zu erforschen.
Ozeane, Korallenriffe, Meeresleben und die Herausforderungen, vor denen unser Planet steht, sind zur Grundlage ihrer Arbeit geworden.
Callas, eine Künstlerin und Professorin an der Monmouth University in New Jersey, kombiniert traditionelle Kunsttechniken mit modernen Technologien, einschließlich 3D-Druck. Ihr Werk "Ocean Reach" wurde nicht nur für die Sommerausstellung der New York Academy of Art ausgewählt; es wurde auch in der neuesten Ausgabe des WEAD Magazine vorgestellt, einer Publikation, die sich auf Frauen in der Umweltkunst konzentriert.
Was das Werk besonders interessant für die 3D-Druck-Community macht, ist, dass es PLA-Biofilament enthält, eines der am weitesten verbreiteten Materialien im Desktop-3D-Druck. Dies zeigt uns, wie additive Fertigung in kreativen Bereichen jenseits von Ingenieurwesen und Fertigung eingesetzt wird.
Kunst trifft Technologie
Seit Jahren bietet der 3D-Druck Künstlern unglaubliche neue kreative Möglichkeiten. In Callas' Werk ist die Technologie jedoch nur ein Teil des künstlerischen Prozesses. Ihre Arbeit erforscht oft die Beziehung der Menschheit zur Natur, insbesondere zu den Ozeanen. Durch Skulpturen, Zeichnungen, Installationen und 3D-gedruckte Elemente schafft sie Werke, die die Betrachter dazu anregen, anders über die Umwelt nachzudenken.
In "Ocean Reach" wird 3D-gedrucktes PLA-Biofilament mit Acrylfarbe und Graphit kombiniert, um ein Werk zu schaffen, das sich gleichzeitig organisch und futuristisch anfühlt. Es ist erstaunlich, wie die Technologie fast in das Kunstwerk selbst verschwindet. Aber das ist Teil dessen, was es interessant macht. Das Ziel ist nicht, einen 3D-Drucker zur Schau zu stellen, sondern eine Geschichte zu erzählen. Und hier fügen die sichtbaren Druckschichten Textur und Bewegung hinzu, die wie Wellen, Strömungen und andere natürliche Formen aussehen.
Das 20,3 x 15,2 x 5,1 cm große Werk, so Callas, "setzt mein Interesse am existenziellen Treffpunkt zwischen Mensch und Natur fort."
Eine andere Seite des 3D-Drucks
Callas entschied sich, das Werk aus PLA-Biofilament zu schaffen, einem der gängigsten Materialien im Desktop-3D-Druck. PLA wird hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke oder Zuckerrohr hergestellt und ist keine perfekte Umweltlösung. Obwohl es immer noch einen ökologischen Fußabdruck hat, schafft Callas' Entscheidung, es in von den Ozeanen inspirierten Kunstwerken zu verwenden, eine interessante Verbindung zwischen dem Material selbst und den Umweltthemen, die sie erforscht.
"Ocean Reach" wurde von der New York Academy of Art im Rahmen ihres Sommerausstellungsprogramms für die Ausstellung ausgewählt.
Jeder, der "Ocean Reach" sehen möchte, kann die New York Acade