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🖨️ 3D-Druck 3. Juli 2026 2 Min. Lesezeit

Vallands ToZero-Projekt verwandelt Schrott in 3D-druckbares Metall

Der italienische Additive-Hersteller Valland hat gemeinsam mit der Politecnico di Torino, der Politecnico di Bari und der Fontana Group im Rahmen des italienischen ToZero-Projekts bestätigt, dass recycelter Automobil-Aluminiumschrott in Pulver für das Laserschmelzen (LPBF) umgewandelt werden kann.

Der italienische Additive-Hersteller Valland hat gemeinsam mit der Politecnico di Torino, der Politecnico di Bari und der Fontana Group im Rahmen des italienischen ToZero-Projekts bestätigt, dass recycelter Automobil-Aluminiumschrott in Pulver für das Laserschmelzen (LPBF) umgewandelt werden kann. Dies reduziert den CO2-Fußabdruck eines Demonstratorteils, obwohl eine noch bestehende Lücke bei der Druckgeschwindigkeit besteht.

Das ToZero-Projekt, das unter dem Dach der italienischen Accordi per l'Innovazione gefördert wird, zielt darauf ab, innovative Lösungen für die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor zu entwickeln. Durch die Umwandlung von Aluminiumschrott aus Altfahrzeugen in ein hochwertiges Pulver für den 3D-Druck leistet Valland einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Dieser Prozess ermöglicht es, wertvolle Materialien wiederzuverwenden und gleichzeitig die Abhängigkeit von neu abgebauten Rohstoffen zu verringern.

Die Zusammenarbeit zwischen Valland und den renommierten technischen Universitäten Politecnico di Torino und Politecnico di Bari sowie der Fontana Group hat entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung dieses ambitionierten Projekts beigetragen. Die akademischen Partner brachten ihr tiefgreifendes Wissen in Materialwissenschaften und Fertigungstechnologien ein, während die Fontana Group als Experte für die Aufbereitung und Verarbeitung von Metallabfällen fungierte. Gemeinsam gelang es, einen Prozess zu etablieren, der nicht nur technisch machbar, sondern auch wirtschaftlich vielversprechend ist.

Die Anwendung des gewonnenen Aluminiumpulvers im Laser Powder Bed Fusion (LPBF)-Verfahren eröffnet neue Möglichkeiten für die Herstellung komplexer Bauteile im Automobilbereich. LPBF ist eine additive Fertigungstechnologie, bei der Metallpulver schichtweise durch einen Laser aufgeschmolzen und verbunden wird, was eine hohe Designfreiheit und die Produktion von Leichtbauteilen ermöglicht. Die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks eines Demonstratorteils ist ein deutlicher Beweis für die ökologischen Vorteile des ToZero-Projekts. Dennoch wird die Forschung fortgesetzt, um die Druckgeschwindigkeit weiter zu optimieren und die Effizienz des Verfahrens zu steigern.