Forscher des National Center for Additive Manufacturing Excellence (NCAME) der Auburn University haben eine Studie mit dem Metallpulverhersteller 6K Additive ins Leben gerufen, um die Leistung von Kaltgasspritz-Ausgangsmaterialien unter anspruchsvollen Bedingungen zu bewerten. Ziel ist es, die Lücke bei den mechanischen Leistungsdaten zu schließen, die die breitere Einführung der Technologie in Reparaturanwendungen bisher verhindert hat. „Bei diesem Projekt geht es darum zu verstehen, wie sich diese Materialien unter extremen Bedingungen verhalten und welche Daten benötigt werden, um das Vertrauen in die Kaltgasspritztechnologie für kritische Reparaturen zu stärken“, erklärt ein Sprecher des NCAME. Die Studie wird sich auf die Untersuchung der Mikrostruktur, der mechanischen Eigenschaften und der Haltbarkeit von Pulvern konzentrieren, die von 6K Additive für Kaltgasspritzanwendungen geliefert werden.
Die Kaltgasspritztechnologie bietet erhebliche Vorteile für Reparaturanwendungen, darunter die Fähigkeit, Metalle bei relativ niedrigen Temperaturen abzuscheiden, was thermische Schäden an Bauteilen minimiert. Dies macht sie ideal für die Reparatur von empfindlichen oder wertvollen Komponenten in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und anderen Sektoren. Bislang hat jedoch der Mangel an umfassenden und zuverlässigen Daten über die mechanische Leistung der abgelagerten Materialien die Akzeptanz durch die Industrie gebremst. Ingenieure benötigen klare Kennzahlen, um die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Reparaturen beurteilen zu können.
Die Partnerschaft zwischen NCAME und 6K Additive zielt darauf ab, diese kritische Lücke zu schließen. Durch die Kombination der Expertise von NCAME in der Additiven Fertigung und der Materialwissenschaft mit dem Know-how von 6K Additive in der Pulverherstellung wird erwartet, dass die Studie wertvolle Erkenntnisse liefern wird. Diese Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Standards für die Kaltgasspritztechnologie zu entwickeln und ihre Anwendung in einem breiteren Spektrum von Reparaturaufgaben zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich veröffentlicht und der breiteren wissenschaftlichen und industriellen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt, um die Weiterentwicklung der Kaltgasspritztechnologie zu fördern.