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🖨️ 3D-Druck 27. April 2026 3 Min. Lesezeit

LOOP 3D enthüllt 3D-Drucker für industrielle Verfügbarkeit

LOOP 3D Additive Manufacturing hat den LOOP PRO X+ TURBO Gen2 veröffentlicht. Diese verbesserte Version wurde für Produktionsumgebungen entwickelt und skaliert von Einzelteilen bis zu höheren Stückzahlen. Sie bietet Optimierungen für CF- und GF-Materialien und integriert die LOOP 3D Cloud Software.

LOOP 3D Additive Manufacturing hat den LOOP PRO X+ TURBO Gen2 auf den Markt gebracht. Diese Version wurde überarbeitet, um den Anforderungen von Fertigungskunden gerecht zu werden. Der Drucker ist als Produktionseinheit konzipiert, die von Einzelteilen bis zu größeren Stückzahlen skalierbar ist. Es wurden auch gezielte Upgrades für CF- und GF-Materialien vorgenommen. Der Drucker ist offen, verfügt aber über optimierte Einstellungen für die eigene Dynamide-Materialfamilie des Unternehmens. Die LOOP 3D Cloud Software läuft im Browser. Das Tool verfolgt Druckvorgänge und Einstellungen, ermöglicht die Fernüberwachung von Drucken und die Unterteilung von Dateien und Einstellungen pro Projekt oder Kunde. Das Tool beinhaltet eine Option für Fernzugriff für den technischen Support.

Der 500 x 350 x 500 mm große Drucker besteht aus einem gefrästen Aluminiumchassis und verfügt über eine flexible, federbasierte Bauplattform mit PEI-Bauplatten. Der Drucker hat eine modulare Architektur, was den Austausch von Komponenten erleichtern soll. Ein Modul besteht aus der Steuerplatine und den Motortreibern; ein weiteres Modul umfasst die gesamte Benutzeroberfläche und die Kommunikation. Die beiden Hochdurchsatz-Druckköpfe sind austauschbar und der Drucker wird mit HEPA- und Kohlefiltern geliefert. Eine einzigartige Funktion sind die automatischen Schiebetüren, was sehr interessant sein könnte. Es gibt auch eine automatische Filamentwechseloption bei leerer Spule, und ein Materialfach kann vier Filamente aufnehmen. Die Bewegung wird durch Servos und Linearschienen realisiert.

Die Gesamtarchitektur ist H-Bot, wobei ein Belt um den Gantry in Form eines H läuft. Dieser Belt kann sich sehr schnell bewegen, kann aber zu Verzug führen, wodurch der Gantry einseitig oder außerhalb der Spezifikation gezogen wird. LOOP löst dies durch ein robustes, massives Aluminiumchassis, das 170 Kilogramm wiegt. Dies hilft auch, Vibrationen zu dämpfen, was zu stabileren Drucken führt. Core XY-Drucker verwenden mehrere gleichzeitig arbeitende Belts, die von beiden Enden ziehen. Core XY-Drucker können daher schnell und kostengünstiger sein, da das Chassis nicht so robust oder schwer sein muss. Das ist einer der Schlüssel zum Erfolg von Bambu Lab, indem etwas Schnelles geschaffen wird, das nicht viel Metall enthält. Mit kürzeren Belts und weniger überkreuzten Belts können H-Bot-Architekturen viel stabiler, schneller, zuverlässiger und wiederholbarer sein. Verzug kann durch Linearschienen und schwere Chassis-Elemente reduziert werden. Bambu versucht, Fehler und Unwägbarkeiten von Core XY durch Softwarekompensation zu umgehen, während LOOP eine industriellere, zuverlässigere Architektur und einen stabilen Rahmen hat. Die beiden Ansätze sind grundlegend unterschiedlich: Bambu setzt darauf, ein besseres Softwareunternehmen als alle anderen zu sein, während Unternehmen wie LOOP darauf abzielen, ein gut funktionierendes Gerät primär durch Maschinenbau zu entwickeln.

Das neue System verfügt über verbesserte Kinematik und ein erneuertes Bewegungssystem. Das Design und die Philosophie hinter LOOP sind überzeugend. Diese Systeme sind solide. Die modulare Architektur wird sehr geschätzt.