Lithoz, ein österreichisches Unternehmen für keramischen 3D-Druck, hat zum Ende des zweiten Quartals 2026 einen Anstieg der Einnahmen aus Keramikmaterialien um 40% im Jahresvergleich gemeldet. Das Unternehmen führt dieses Wachstum auf steigende Produktionsvolumina bei Auftragsfertigern zurück, die die Lithographie-basierte Keramikherstellung (LCM) einsetzen, sowie auf eine zunehmende Akzeptanz in medizintechnischen Anwendungen. Infolgedessen hat Lithoz seine Umsatzprognosen nach oben korrigiert. Diese Entwicklung spiegelt den wachsenden Bedarf an hochpräzisen Keramikbauteilen wider, die in Branchen wie der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie der Elektronik eingesetzt werden. Die LCM-Technologie ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien mit hoher Festigkeit und Biokompatibilität, was besonders für Implantate und andere medizinische Geräte von Vorteil ist. Lithoz plant, seine Produktionskapazitäten weiter auszubauen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, und investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Materialien und Anwendungen zu erschließen. Das Unternehmen betont, dass die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden entscheidend für den Erfolg war und bleibt.