Hexagons Portable Metrology Division hat einen Reverse-Engineering-Workflow für Wartungs-, Reparatur- und Überholungsteams (MRO) eingeführt, der seinen ATLASCAN Pro Handscanner direkt mit der Geomagic Design X Software verbindet. Das Unternehmen gibt an, dass die Kombination es Ingenieuren ermöglicht, ein CAD-Modell bis zu achtmal schneller zu rekonstruieren als mit herkömmlichen CAD-Werkzeugen, wodurch ein häufiges Problem im MRO-Bereich adressiert wird: die langsame und arbeitsintensive Erstellung von CAD-Modellen aus gescannten Daten.
Der ATLASCAN Pro ist ein tragbarer 3D-Scanner, der für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert ist, wie sie in der Fertigungs- und Instandhaltungsindustrie vorkommen. Die direkte Integration mit Geomagic Design X ermöglicht einen nahtlosen Datenfluss vom Scan zur Modellierung, ohne dass Zwischenschritte oder manuelle Datenkonvertierungen erforderlich sind. Dies reduziert nicht nur die Zeit für die Erstellung präziser CAD-Modelle, sondern verbessert auch die Genauigkeit und Konsistenz der Ergebnisse.
Die Lösung ist besonders nützlich für MRO-Teams, die oft mit veralteten oder nicht dokumentierten Bauteilen arbeiten. Durch die Kombination von schnellem Scannen und leistungsstarker Reverse-Engineering-Software können Ingenieure schnell Ersatzteile oder Reparaturlösungen entwickeln. Hexagon betont, dass diese Workflow-Optimierung die Produktivität erheblich steigert und die Stillstandszeiten in der Wartung reduziert.
Die Ankündigung unterstreicht das wachsende Interesse an digitalen Zwillingen und datengesteuerten Instandhaltungsstrategien. Mit dieser Integration bietet Hexagon eine praktische Lösung für eine der größten Herausforderungen im MRO-Bereich: die effiziente und genaue Digitalisierung physischer Objekte für die weitere Bearbeitung in CAD-Systemen.